08.05.2012 2

Der vermutlich beste Kurzfilm des letzten Jahres »The Eagleman Stag«

 vimeodirekt

The Eagleman Stag ist eine Dissertationsarbeit von Michael Please für das Royal College of Art, die letztes Jahr erschien und seitdem dutzende Preise, vor kurzem sogar den BAFTA Award, gewonnen hat.

Dieser Kurzfilm gehört definitiv zu den besten Animationsfilmen, die ich je gesehen habe. Das gilt sowohl für die konzeptionelle Arbeit, das Story-Telling, die herausragende Fotografie und nicht zu letzt den unfassbaren Aufwand diesen Film komplett als Stop-Motion zu drehen. Alles, wirklich alles in diesem Film ist aus Papier, Karton oder einem speziellen Schaum geschnitten und nahezu perfekt animiert worden.

Hier mal eine gute Zusammenfassung des Films von Jason Sondhi von Short of the Week, der in seinem Artikel auch viel präziser auf die Großartigkeit dieses Films eingeht.

From a young age, Peter possessed a peculiar awareness of time. Obsessed with the concept that any unit of time represents a differing fraction of one’s life depending on age, he becomes preoccupied with this “speeding up” of time as he grows older, and longs to reverse the process. In the meantime Peter grows, lives, ages. He becomes a celebrated entomologist, and through his work he stunningly stumbles upon a possible solution to his lifetime’s angst.

Ich liebe ja diesen Ansatz Erinnerungen als immer kleiner werdende Teilmengen der Zeit anzusehen. Sogesehen eine der simpelsten Erklärungen warum uns Zeit als immer schneller werdend vorkommt und wir so gute Erinnerungen an unsere Kindheit haben. Wie gesagt, absolut großartig, interessant, anregend und brilliant umgesetzt.


05.08.2011 3

MOVE / EAT / LEARN

Ich appelliere jetzt schlicht und ergreifend an das Ultra-Kurzzeitgedächnis der Netzgemeinde und tu einfach mal so als hätte es hunderte von Blogposts zu diesen drei Videos dreier Freunde die in 44 Tagen um die Welt gereist sind und das Ganze filmisch festgehalten haben einfach nicht gegeben. Na gut bis auf den einen den ich als via angeben müsste, aber ich kann man nicht mehr daran erinnern, wo ich es gesehen hatte. War glaube ich so ein kleinerer Blog mit whu oder nerd am Anfang. Ihr versteht. Aber 1.2 Millionen Aufrufe in 48h sprechen wohl eine klare Sprache wer da alles als Multiplikator im Rennen war.

3 guys, 44 days, 11 countries, 18 flights, 38 thousand miles, an exploding volcano, 2 cameras and almost a terabyte of footage… all to turn 3 ambitious linear concepts based on movement, learning and food ….into 3 beautiful and hopefully compelling short films…..

Obiges Video ist übrigens von allen drei das mit Abstand beste und wird vermutlich zeitnah von vielen Leuten kopiert werden, die beiden Übrigen sind zwar auch toll, aber eben “nur” auf so eine emotionale Art. Nach dem Klick. … weiter.


19.04.2011 1

Short Film: “Neomorphus”

Herrlich morbider Stop-Motion Kurzfilm des Brasilianers Animatorio, der wie eine Mischung aus Ray Harryhausen und Tim Burton aussieht.

Transformation trough mutations stages. Evolution as a function gain is called neomorphic. Imaginary creatures adapt into an Ecosystem and the transformation of these habitats for these creatures generates a fantastic cycle. The mutation symbolism is part of our experiences in that trajectory, changing places, finding a new spectrum, a new phase, evolving.

Neomorphus is the second movie created for the series of free mini-shorts named Praepostere, the first being “Adiantum pedatum” – made with stop-motion technique with the theme of unusual developments in a morbid visionary.

via kfmw


09.04.2011 0

“What a wonderful World” auf der Glasscheibe

Dan Berglund malt hier passend zu Louis Armstrongs (nicht der Astronaut) weltbekanntem Song auf einer Glasscheibe herum, was schon so irgendwie auch Stop Motion ist. Auf so eine Art. Irgendwie.
Jedenfalls entdeckt ja auch gerade der Herr Honk eine wundervolle Welt – nämlich die Neuseelands, die ja auch ganz toll sein soll. Beneidenswert. Dafür kann aber nicht das Video da oben sehen, was das für uns schon wieder erträglich macht. Ha! (via Herr Seitvertreib)