Slave to the Rave – Das Shirt

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Gestalter haben üblerweise die blöde Eigenschaft, vor allem wenn sie unter Alkoholeinfluss stehen, jeden Scheiss den sie hören sofort als T-Shirt Motiv zu bauen. Ich gehör’ nun mal auch dazu also gibt es jetzt mal ein Shirt von mir, quasi exklusiv. Der Spruch “Slave to the Rave” stammt von Marusha aus dem Mitschnitt ihrer Sendung DT64 Dancehall aus dem Jahr 1991 und ich konnte nicht anders als das auf ein Shirt zu pressen und somit meinen Anteil für den Erhalt des Raves zu tun.

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Wer es haben will bitte hier entlang, der Rest kann weiter raven. Achja das ganze gibts natürlich auch als Kappu fürn Winter!


honki · 08.12.2009 2 Kommentare

Techno City 1993

In dieser dreiteiligen Reportage findet man sich im Berlin 1993 wieder, als Techno kurz vor seinem Zenit stand und die Szene noch nicht durchkommerzialisiert war. Eine tolle Retrospektive über eine Szene die sich stark verändert hat und einige Riten dennoch beibehalten hat. Allen voran die After Hour die damals wie heute surreale Züge angenommen hat. Wie in jedem Rücklick aber sind doch vor allem Kleidungstil und nicht zuletzt die Musik der damaligen Zeit ein echtes Highlight.

via thelastbeat

P.S. Im Sinne dieser Präsentation lohnt es sich auch mal bei Tanith vorbeizuschaun, der heute fleissig bloggt.


honki · 04.03.2009 0 Kommentare

Tonsystem Neujahrsschmankerl!

tille-thanks

Um euch allen den Start ins neue Jahr 2009 vorzüglich zu versüßen, haben sich beiden Jungs vom Tonsystem Klangkunst entschlossen euch den Mitschnitt ihres Gastspiels in der Leipziger Distillery zum Download bereit zu stellen. Fürs Auto, für den IPod, für Mutti als Geschenk zum jungraven, um leeren Speicherplatz auf eurer Festplatte sinnvoll zu füllen und natürlich um euch mit liebevoll produzierter Musik aus dem Hause TSKK zu versorgen. Alles kann nichts muss.

Natürlich ist dies gleichzeitig als Dankeschön für alle Mädchen und Jungen gedacht, die mit den beiden gereist sind und an alle die, die in der Tille um 7 Uhr morgens noch auf einem so hohen Niveau gerockt haben. Als Dank dafür gibts frische Mucke für euch und bald sind Sie hoffentlich wieder in eurer Nähe.

Download: Tonsystem Klangkunst Live-PA! @ Distillery – Leipzig – Germany – 29.11.2008


honki · 14.01.2009 0 Kommentare

Hands on Scooter

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Es gibt ja nun wirklich eine reichhaltige Popkultur in Deutschland die sich national wirklich sehen lassen kann, aber international schaffen es anscheinend immer nur die richtigen Absurditäten und die auf den ersten Blick erstmal merkwürdigen Bands wie damals DJ BOBO oder zu neuerer Zeit Rammstein.

Ein ganz besondere Gruppe dieser Qualität allerdings erfährt nun ein ganz besondere Ehrung. Scooter – die Vorzeige Rübel-Krampf-Schrei-Raver Deutschlands haben es mit nun über 15 Jahren Netto auf dem Buckel geschafft sich nicht nur in die Herzen sondern vor allem in die Trommelfelle der Nation zu spielen.

Zu Ehren dieses Jubiläums ist das Projekt Hands on Scooter ins Leben gerufen worden, bei dem derzeit namhafte Künstler, wie z.B. die Bloodhound Gang, Modeselektor oder Andreas Dorau, bekannte Scooter Hits neu interpretiert und eingespielt haben.

Pressemitteilung zu Hands on Scooter

Scooter haben sich seit Beginn ihrer Karriere als feste Größe in der Musik- und Kulturlandschaft etabliert. Kein Wunder also, dass namhafte Künstler aus den unterschiedlichsten Genres keinerlei Berührungsängste mit den Tracks von H.P., Rick und Michael haben. So entstand das Projekt “Hands On Scooter”, bei dem sich verschiedene Bands und Musiker den größten Scooterhits annahmen, um mit eigenen Interpretationen diesen ihren Stempel aufzudrücken. Bei der Auswahl der Künstler wurde bewusst darauf geachtet, ein möglichst breites Spektrum an Musikstilen abzudecken. So steuert das Who is Who der deutschen Hip Hop-Szene, wie Sido, K.I.Z. und Jan Delay, Versionen ihrer Scooter Lieblingshits ebenso bei wie die Bloodhound Gang, Knorkator oder sogar die Klostertaler. Selbst Club Acts wie Moonbootica und Modeselektor sind mit am Start. Sidos Version von “Move Your Ass” (heißt jetzt “Beweg Deinen Arsch”) wird sogar als Single ausgekoppelt und erscheint genau wie das “Hands On Scooter” Album am 23. Januar 2009 auf CD und als Download.

Und damit ihr euch ein Bild machen könnt, gibts hier alle zusammengeschnitten im Überblick.

[flashhttp://www.youtube.com/watch?v=zG66FTVkggw[/flash

Tracklist:
01. Scooter vs. Status Quo -Jump That Rock (Whatever You Want)
02. Bloodhound Gang – Weekend!
03. K.I.Z. – Was kostet der Fisch? (How Much Is The Fish?)
04. Sidofeat. Kitty Kat & Tony D. – Beweg dein Arsch (Move Your Ass)
05. Modeselektor feat. Otto von Schirach – Hyper Hyper
06. Jan Delay & Moonbootica – I´m Raving
07. Andreas Dorau – Aiii Shot The DJ
08. Klostertaler – Friends
09. Knorkator – Faster, Harder, Scooter
10. Turntablerocker – I´m Raving
11. Alexander Marcus – Nessaja
12. Raf & Superdefekt feat. Schorsch Kamerun – Sexzwerg (Ich Schwirre)

Ich für meinen Teil hebe ja beide Daumen für die Version von Modeselektor und die beiden I’m Raving Remixe.


honki · 14.01.2009 2 Kommentare

Rückblick: Vollgasi @ Gasmaschinenzentrale, Unterwellenborn 02.08.2008

Rave Strikes Back wird der ein oder andere gedacht haben, als er zu jener lauen Sommernacht in die alte Industrieruine der Gasmaschinenzentrale in Unterwellenborn eintrat.

Stimmungsvoll beleuchtet stellt sich einem der Koloss der alten Gasmaschinenzentrale vor – als perfekter Schauplatz für Rave- und Technojünger. Zwischen ausgedienten riesigen Turbinen- und Gaskompressoren deren Ausmaße mehr als beeindruckend sind zeichnet sich die perfekte Kulisse für einen schönen Rave – typische Industrial Umgebung, düster, partiell beleuchtet und mitten drin die tanzende Menge.

Für all jene denen es im Innern zu düster oder rauchfrei war, Rauchverbot sei dank, der durfte sich im Eingangsbereich der “Gasi” zu fröhlich elektrisierenden Housebeats bei Strandbar-Atmosphäre bewegen.

Musikalisch eröffnet wurde der Abend stilsicher von unserem Lokalmatador und Tausendsassa Thomas Stieler, einigen auch bekannt als Styl-o.

Die Anfangs erschreckend leere Tanzfläche (…Rauchverbot) füllte sich dann jedoch mit zunehmender Stunde, sodass Herr Stieler die Tanzfläche bis zum Siedepunkt erhitzt hatte und diese an Herrn Paul Kalkbrenner abgeben konnte.

Paul tat dann auch sogleich das was man von ihm erwartet hatte und zwar alles zum Glühen, Schwitzen und Jubeln zu bringen sodass einem der Verstand davon flog. Voller Extase brachte er den Technojüngern seine Rhythmen, darunter auch seinen neuesten Clou, den Remix zu Fritz Kalkbrenners (richtig, sein Bruder) “Sky and Sand”, aber hör einfach mal selber rein:

Mit seinem Technosound brachte er vor allem eins Jede Menge Freude, geschlossene Augen bei traumhaften Atmosphären zu knochentrockenen Bässen. Man merkt deutlich das dieser Mann nicht nur sein Handwerk versteht sondern es perfektioniert und bis in seine letzte Faser aufgesaugt hat.

Krönenden Abschluss seines Sets bildete sein Übertrack Gebrünn Gebrünn aus dem Jahre 2005 der wie eine akustische Nuklearbombe durch die Halle zog und auch den letzten Geist auf eine höhere Ebene trug. Für ca. 7 Minuten hatte man das Gefühl auf einem Großevent wie der Mayday oder Loveparade zu sein ohne das erdrückende Gefühl der Massen. Nur die Musik und Du, so soll es sein.

Mit frenetischem Jubeln bedankte sich das Publikum anschließend bei Paul, der auch sofort die Regie an das Tonsystem Klangkunst übergab die, nach ihrem gestrigen Auftritt beim Ein-Klangraum Open Air, dem Publikum mit neuen Stücken und Varianz mal gehörig in den Arsch treten wollten.

Und ja, was soll ich sagen, ich persönlich war hin und weg. Das könnte das Set gewesen sein mit dem die Jungs auf ein höheres Level gekommen sind und somit bereit für weitere Große Taten. Man hat sichtlich gemerkt wie nicht nur das Publikum sind auch die Akteure hingebungsvoll mit Ihrer Musik verschmolzen sind. Ein “kleiner” Ausschnitt für diese Emotionalität:

Nach dem meine Sicherung durchgebrannt war galt es Ruhe zu bewahren und drauf zu halten wo es nur geht um diesen Moment für die Ewigkeit festzuhalten. Aber genug der Bilder, Musik ist das Thema:

Und wenns bekanntlich am schönsten ist, dann muss nach dem Live-Act noch ne Dicke Packung kommen. In diesem Fall von Deep Sense der mit einem fast schon irren Techno Set nochmal das letzte aus der verbliebenen Tanzmeute (es ist mittlerweile schon halb 6) rausholte.

In meinen Augen eine gelungene Veranstaltung von den Veranstaltern rund um Plan B, die ja dieses jahr doch schon hart in die Kritik geraten sind mit vergangenen Großveranstaltungen. Ich denke mit ähnlich guten Events und einem solchen Publikum kann da dieses Jahr noch einiges gehen.

Ich für meinen Teil bin jetzt fit für die SMS und kann es schon kaum abwarten das Tanzbein mal ohne Kamera in der Hand schwingen zu können, denn Fotos sind natürlich auch reichlich entstanden und wie immer unter der Foto-Sektion zu finden.

Ich verabschiede mich von dieser Stelle in den Sonntag, und wünsch euch einen schönen selbigen.


honki · 03.08.2008 1 Kommentar
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