01.10.2011 1

Stephen Fry’s Planet Word about the Story of Language

 youtubedirekt / via Nils

Auf BBC2 ist gerade die neue fünfteilige Doku-Reihe Fry’s Planet Word mit Stephen Fry über die Entwicklung und Bedeutung von Sprache und deren Komplexität gestartet, die man allein schon wegen der faszinierenden Hingabe und der linguistischen Fähigkeiten von Stephen Fry sehen sollte.

In this first episode, Stephen seeks to uncover the origins of human language and how and why we are the only species on the planet to have this gift.

From attempts to teach chimps to speak to the so-called singing mice who have been given the human ‘language gene’, Stephen uncovers to what extent our brain is uniquely hard-wired for language. Watching how a child acquires language, Stephen hears from psycholinguist Steven Pinker how grammar is an innate quality, yet still has to be nurtured. Case studies of feral children, like Victor of Aveyron, illustrate how difficult it is to be certain which is more important. And at the National Theatre of the Deaf in Connecticut, Stephen learns why sign language is a true language.

Taking part in a Klingon version of Hamlet prompts Stephen to ask the question why we have created the 6,000 plus languages which exist on the planet and with philologist Wolfgang Klein, he understands Grimm’s law, which shows how over 2,000 Indo-European languages have all come from one source.

Und weil es hierzu gerade perfekt passt und auch in der Doku kurz gezeigt wird, hier noch einmal der TED TALK “The Birth of a Word” von Deb Roy, der seinen neugeborenen Sohn drei Jahre mit allerlei Hightech Tag und Nacht beobachtete und dessen Entwicklung, insbesondere seiner Sprache, aufzeichnete und eine der beeindruckensten 3D-Data-Visualisierungen präsentierte die ich je gesehen habe.

 youtubedirekt

14.03.2011 0

TED Talk: Deb Roy “The birth of a word”

Endlich bin ich dazu gekommen mir den TED Talk von Deb Roy anzusehen, der verstehen wollte wie sein neugeborener Junge Sprache lernt. Hierzu hat er sein komplettes Haus mit Kameras und Mikrofones bestückt und alle möglichen Bewegungen und Sprechversuche seines Buben aufgezeichnet. Am Anfang spielt er hierzu ein sehr schönes Sprach-Timelapse ab in dem man die Entwicklung des Wortes “Gaaaaaa” zu “Water” zu hören bekommt (auch als Audio-Datei verfügbar).

Wenig später, dann folgt der eigentliche Mindfuck von Datenvisualierung des gesprochenen Wortes in seiner Wohnung, die dreidimensionale Sprachlandschaften bilden und beeindruckenden Erkenntnissen darüber wie wir Sprache lernen. Das Ganze steigert sich dann noch weiter über komplette soziale Netzwerke und deren Fernsehgewohnheiten inklusive Sprach-Fallbacks und deren Vernetzung in gewaltigen 3D-Visualisierungen und einem der schönsten Enden die ich in einem TED Talk je gesehen habe. Ich empfehle euch dringend diese 20 Minuten Zeit zu nehmen, auch wenn die Bildqualität nicht die Beste ist.

Mehr zu diesem Vortrag könnt ihr bei Wired erfahren.

Deb Roy: The birth of a word (hier in besserer Qualität) via nerdcore