Das süddeutsche Stargate Gundremmingen hat für den kommenden August ein 4-wöchige Wartungsphase angekündigt, die es neugierigen Besuchern erlaubt einmal einen Blick hinter die Kulissen und durch das Portal des Transportrings Nummer 1 in diesem Land zu werfen. Aber lasst euch nicht von der Feindpropaganda blenden die vorgeben will, es handele sich hierbei lediglich um ein gewöhnliches Atomkraftwerk.
Wer es nicht zu den Besuchsterminen schafft kann sich gerne auf io9 ein paar spannende Einblicke holen.
Andrew Moores Fotoserie über Detroit zeigt eine brilliante Zusammenstellung von Fotografien über verlassene Orte voller Geschichte und jeder Menge Tragik einer amerikanischen Stadt die mehr als alle anderen für den Aufstieg und Fall des amerikanischen Traumes steht, welcher mit einer boomenden Auto-Industrie begründet wurde und in einer der größten Finanzkrisen ihr Ende fand. Innerhalb von zwei Jahren besuchte Moore Detroit mehr als sieben Mal und fotografierte hierbei abgebrannte Schulen (obiges Bild), verlassene Chemie Labore, das alte Ford Werk in dem das Modell T entstand als auch vereinsamte Stadtviertel.
No longer the Motor City of boom-time industry, the city of Detroit has fallen into an incredible state of dilapidation since the decline of the American auto industry after the SecondWorldWar. Today, whole sections of the city resemble a war zone, its once-spectacular architectural grandeur reduced to vacant ruins. In Detroit Disassembled, photographer Andrew Moore records a territory in which the ordinary flow of time—or the forward march of the assembly line—appears to have been thrown spectacularly into reverse. For Moore,who throughout his career has been drawn to all that contradicts or seems to threaten America’s postwar self-image (his previous projects include portraits of Cuba and Soviet Russia), Detroit’s decline affirms the carnivorousness of our earth, as it seeps into and overruns the buildings of a city that once epitomized humankind’s supposed supremacy. In Detroit Disassembled,Moore locates both dignity and tragedy in the city’s decline, among postapocalyptic landscapes of windowless grand hotels, vast barren factory floors, collapsing churches, offices carpeted in velvety moss and entire blocks reclaimed by prairie grass. Beyond their jawdropping content,Moore’s photographs inevitably raise the uneasy question of the long-term future of a country in which such extreme degradation can exist unchecked.
Alle Abbildungen sind auch als Fotobuch hier zu erwerben. … weiter.
Prypjat ist eine Geisterstadt im Norden der Ukraine die 1986 aufgrund des Vorfalls in Chernobyl binnen weniger Tage komplett evakuiert wurde. Mit diesen Fotos kann man sich nur knapp eine Vorstellung davon machen wie drastisch sich das Leben für alle Menschen dieser Stadt verändert hat. Zahlreiche Details des täglichen Lebens liegen noch unverändert aus dem Jahr 1986 an Ort und Stelle und erzählen eine traurige Geschichte. Mehr Bilder findet ihr bei Village Of Joy. … weiter.
Stampfende Beats und schweißtreibende Grooves in dörflicher Kulisse mit waschechtem Open Air Feeling zu einer perfekten Spätsommernacht.
So lässt sich ganz grob das diesjährige äußerst gelungene und vom Wettergott gesegnete Open Air umschreiben welches in diesem Jahr seinen 4. Geburtstag feierte. So standen erneut nam- und klanghafte Interpreten auf der Open Air Bühne, die dieses Jahr eindrucksvoll mit Licht und Tontechnik inszeniert wurde. Lustiges Gimmick – eine 360° schwenkbare Kamera zwischen Bühne und Tanzfläche deren Bild auf eine Großbildleinwand projeziert wurde.
Eröffnet wurde der Abend sehr housig von RingoStarr der das Publikum auf Betriebstemperatur brachte und die Tanzfläche füllte. Was mich besonders freute war, das er sich auch einiger House-Klassiker wie “Around the World” von Daft Punk bediente und damit das Publikum verzücken konnte. Um den Bogen zum analogen Live Act Tonsystem Klangkunst zu spannen, übernahm anschließend Mathew G, der Lokalmatador der Ein-Klangraumtruppe, das Szepter am Mischpult und gab ein energisches Set zum besten. Allerdings hätte der gute Herr G sich etwas enthusiatischer zu seiner Musik bewegen können, aber das nur nebenbei gesagt.
Weiter ging es anschließend mit dem Tonsystem Klangkunst welche dieses Wochenende einen Doppelpack abzuliefern hat. Mit ihrem mittlerweile recht imposantem Setup, bestehend aus mehrenen Korg Synthesizern, der Jomox XBase, Macbook Pro mitsamt Ableton und passendem Controller, galt es der Menge ein sommerlich frisches Analoges Rave Momentum zu schenken. Leider hat ein Großteil des Publikum sich mit der Musik etwas schwer getan, was eventuell an der starken House Prägung im Vorfeld gelegen haben könnte, sodass exstatische Zwischenrufe eher erarbeitet wurden mussten als das sie einfach passierten. Aber damit ihr euch selbst ein Bild davon machen könnt, hier ein kleiner Videoclip zum Auftrtt der Jungs von Tonsystem Klangkunst.
Anschließend übernahm Andlee die Turnis und zeigte sich in einem energiegeladenen, wenn auch mit einer Stunde etwas kurzem Set, von seiner technoiden und treibenden Ader. Last but not least gab sich anschließend Marc Cobbler, seines Zeichens Resident im Mange Club zu Jena, die Ehre und brachte seine feuernden Grooves gepaart von psychedelischen Einspielern unters Volk welche diese bei einer aufgehenden Sonne wild tanzend entgegen nahmen.
Alles in allem ein wirklich tolles Event von den Veranstaltern des Ein-Klangraumes, die es mittlerweile verstanden haben und ein rundes Gesamtpaket für ihre Gäste zu schnüren. So waren Bier und Schnaps nicht nur günstig sondern auch schnell in der Hand frisch und kühl. Auch die sanitären Einrichtungen waren sauber und gut zugänglich. Letzten Endes hat das insgesamt freundliche Klima des Personals und der Security zu einem guten Open Air geführt, das so in dieser Form nächstes Jahr hoffentlich wieder statt findet.
Bilder findet ihr wie immer bei mir in der Foto Sektion, aber natürlich auch bei allen Partypic Portalen.
Schön wars! Soviel kann man auf jeden Fall sagen! Erst der wirklich sehr süffisante Abend im Freizeit Bad Blankenburg, bei dem doch weit aus mehr Menschen kamen als ursprünglich erwartet und natürlich die Be Kind Rewind Nacht in Saalfeld im Alten Nähmaschinenwerk.
Zu beiden Events stand ich als “Fotograf” zur Verfügung und habe wieder mal versucht alles festzuhalten was schön, wichtig oder auch lustig war. Als kleines Schmankerl gibts vom Samtag auch ein paar Videos die ich euch nicht vorenthalten möchte. Alle Bilder zum Freizeit gibts hier und alle Bilder von der 1KR-Sause hier
Update: Scheint irgendwie ein Problem mit der Galerie von der Freizeit Fete zu geben, schaut am besten direkt in die Flickr-Galerie zur Freizeitfete, da geht alles. Videos: Ein Klangraum Rewind Booking Night
So nun ist schon über eine Woche vergangen seitdem wir aus Norwegen heimgekehrt sind und nun bin ich endlich dazu gekommen, ein paar Impressionen von diesem wunderbaren Urlaub bei Flickr hochzuladen.
Caroline: Bewerbungsmappe über Bier? Episch. Allein dafür hast Du vollen Erfolg verdient! ;-) Viel Glück in Deinem neuen Lebensabschnitt!
Nerd Wiki: Bomberman, Super Mario, Probotector, Sonic … immer wieder verblüffend, dass Megaman total an mir vorbei gehen konnte! Immerhin besaß ich bereits jede Spielkonsole seit dem Sega...
Sebastian: Viel Erfolg, wird schon schief gehen! Hoffen wir mal nicht, drück dir die Daumen, dass alles so wird wie du es dir vorstellst!
Robert: Moinsen Honki, drück Dir die Daumen! Ist auf jeden Fall die richtige Entscheidung. War auch mal Mädchengestalter und hab nach ein paar Jahren in der Praxis ein Studium drangehangen –...
Jens: Hey, klingt gut – viel Erfolg und bleib uns trotzdem erhalten !
DAS_STROMKOPF: klingt spannend! dann hau mal rein, ich wünsch dir daß alles so (oder zumindest so ähnlich) klappt wie du dir das vorstellst. prost!
Per: Super Sache, besser als in zwei Jahren festzustellen: “Ach, hätte ich damals mal…” Viel Erfolg!
honki: @viola: hey viola, ja könnte ich auch machen, aber ich hätte das gerne etwas abgesprochen mit jemandem, da ich ja vermutlich auch eine schlafgelegenheit bräuchte zwecks der etwas längeren...
viola: ich denke, du solltest keine schwierigkeiten haben, in der mensa oder aufm hof nette mainzer zu finden, die dich im schönsten aller fh-bauten deutschlands rumführen können, wenn du erwähnst,...