24.07.2012 0

Short Film »Belly«

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Belly ist ein Kurzfilm. Von Julia Pott. Irgendwie surreal ist er auch. Ein bisschen abstrakt. Stellenweise auch etwas blutig, aber auf eine Art die man viel zu spät realisiert. Eine Coming-Of-Age Geschichte verbirgt sich auch noch darin. Und in gewisser Weise passt hier das Wort schräg mal so richtig gut. Richtig gut ist dieser Film auch, aber das realisiert man wohl erst wenn man ihn zu Ende gesehen hat. In der Zwischenzeit ist man nämlich sehr damit beschäftigt nichts zu verpassen. Und das obwohl da stellenweise nicht viel passiert, aber so ganz anders aussieht.

Oscar is coming of age, against his better judgment. In doing so he must experience the necessary evil of leaving something behind, but he can still feel it in the pit of his stomach.

Großartig. Irgendwie. Ich muss das jetzt noch mal schauen.


04.07.2012 2

Kurzfilm »MURDER«

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Beeindruckender Kurzfilm, in einem düsteren Neo-Noir Comic Look, dreier taiwanesischer Filmstudenten über einen jungen Wissenschaftler, dessen Zwillingsbruder umgebracht wurde kurz vor der Veröffentlichung ihrer gemeinsamen Klonmaschine, worauf hin der noch lebende Bruder beschließt, sich selbst im Sinne seines Bruders zu klonen. Eine folgenschwere Entscheidung mit einem großartigen Twist am Ende, welcher sich wiederum auf das Zitat von Einstein am Beginn bezieht. via seite360


09.05.2012 4

Kurzfilm: »Diablo III: Wrath«

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Blizzard hat soeben einen Diablo 3 Animationsfilm veröffentlicht, der in knapp sechs Minuten die frühe Geschichte vom Kampf der vier Engel Auriel, Malthael, Itherael und Tyrael sowie den Erzengel Imperius gegen die Dunkle Brut und Diablo selbst erzählt. Und wenn ich mich nicht irre bekommen wir da auch Rakanoth zu sehen, der als Bossgegner im vierten Akt auf uns warten müsste. Wie dem auch sei, noch 6 Tage und ich freu mir einen Ast ab wenn die das Hohe Konzil der Engel so im Spiel integriert haben wie wir es eben gesehen haben! via gamefreaks


08.05.2012 2

Der vermutlich beste Kurzfilm des letzten Jahres »The Eagleman Stag«

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The Eagleman Stag ist eine Dissertationsarbeit von Michael Please für das Royal College of Art, die letztes Jahr erschien und seitdem dutzende Preise, vor kurzem sogar den BAFTA Award, gewonnen hat.

Dieser Kurzfilm gehört definitiv zu den besten Animationsfilmen, die ich je gesehen habe. Das gilt sowohl für die konzeptionelle Arbeit, das Story-Telling, die herausragende Fotografie und nicht zu letzt den unfassbaren Aufwand diesen Film komplett als Stop-Motion zu drehen. Alles, wirklich alles in diesem Film ist aus Papier, Karton oder einem speziellen Schaum geschnitten und nahezu perfekt animiert worden.

Hier mal eine gute Zusammenfassung des Films von Jason Sondhi von Short of the Week, der in seinem Artikel auch viel präziser auf die Großartigkeit dieses Films eingeht.

From a young age, Peter possessed a peculiar awareness of time. Obsessed with the concept that any unit of time represents a differing fraction of one’s life depending on age, he becomes preoccupied with this “speeding up” of time as he grows older, and longs to reverse the process. In the meantime Peter grows, lives, ages. He becomes a celebrated entomologist, and through his work he stunningly stumbles upon a possible solution to his lifetime’s angst.

Ich liebe ja diesen Ansatz Erinnerungen als immer kleiner werdende Teilmengen der Zeit anzusehen. Sogesehen eine der simpelsten Erklärungen warum uns Zeit als immer schneller werdend vorkommt und wir so gute Erinnerungen an unsere Kindheit haben. Wie gesagt, absolut großartig, interessant, anregend und brilliant umgesetzt.


05.05.2012 2

Motion Design »Wo die Dinge herkommen«

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Super schöne Motion-Design Arbeit von Hardy Seiler und seinen Kollegen über die Wissensvermittlung damals und heute am Beispiel einer Opa-Enkel Beziehung erklärt.

Das Internet hat sich als Wissensspeicher etabliert. Ein Großteil der Erkenntnisse, Erfahrungen und Informationen dieser Welt liegt auf Serverfarmen und ist jederzeit für jeden zugänglich. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Verlagerung des Wissens in das Internet und einer daraus resultierende Frage: Was wollen wir noch wissen, wenn alle Informationen dauerhaft verfügbar sind?

via doobybrain