Nathan Myhrvold erzählt auf einem TED Talk etwas über den Produktionsprozess des wohl nerdigsten modernen Kochbuch auf diesem Planeten “Modernist Cuisine” für das der ehemalige CTO von Microsoft und Physiker eine komplette Großraumküche in zwei Hälften geschnitten hat. Ronny hat dazu vor einiger Zeit mal einen SpOn Bericht gefunden, der noch einige weitere Einblicke liefert wie den, auch im Talk erwähnten, perfekten 30 Stunden Burger, die drei wichtigsten wissenschaftlichen Laborgeräte in einer modernen Küche oder das Verfahren des Hyper-Dekantierens: Auch das Kochen gehorcht den Gesetzen der Physik | SpOn
Toll gemachte und interessante Videoreihe der Open University über die Entwicklung der englischen Sprache und deren Wörter in 10 Teilen zu insgesamt 10 Minuten (die ich mal in eine Playlist gepackt habe). via geeksaresexy
Wie wir alle wissen ist Pi falsch, ja wirklich! Schließlich gibt es nur eine Naturkonstante – Tau. Und im numerischen Sinne auf einem Klavier dargeboten klingt sie auch viel besser als Pi. Runterladen könnt ihr euch den Track hier. via neatorama
Sehr interessanter Vortrag von Professor Renata Salecl für the RSA über das Problem der Ideologie der freien Auswahl und warum diese den sozialen Wandel verhindert. via
Nach dem letzten Flug der Endeavour, folgt nun im Juli der letzte Flug der Raumfähre Atlantis am 8. Juli, der auch zugleich das Ende des gesamten Space Shuttle Programmes bedeuten wird. Ken Kremer von Universe Today durfte das Launchpad besuchen und die Atlantis bei ihrem letzten Roll Out fotografieren: Last Ever Shuttle Journeys out to the Launch Pad; Photo Gallery. via nerdcore
Auf NPR erschien zudem vor wenigen Tagen noch ein Artikel über die Crawler Crew der NASA, die die Shuttles über eine 3.5 Meilen lange Strecke mit dem größten Landfahrzeug der Welt zu ihrer Startrampe bringen. Who Will Shuttle The Last Shuttle? The Crawler Crew.
Auf ARTE läuft derzeit die BBC-Doku “Helden der Wissenschaft” die ich für äußerst sehenswert halte. Die ersten beiden Folgen wurden bereits am Samstag ausgestrahlt und laufen noch bis zum 21. Mai.
(1): Sind wir allein im All?
Die Reihe beginnt mit einem der größten Einschnitte in der Menschheitsgeschichte: Es geht um den Augenblick, in dem der Mensch begriff, dass die Erde nicht das Zentrum des Universums, sondern nur einer unter Milliarden von Himmelskörpern in einem unendlichen, sich ständig ausbreitenden Kosmos ist. Deutlich gemacht wird in dieser Folge die entscheidende Rolle der Astronomen, die im Mittelalter die bis dahin gültigen Vorstellungen über Himmel und Erde völlig auf den Kopf stellten. Sie stellt den Zusammenhang zwischen diesen Entdeckungen und den traditionellen Techniken der Seeleute dar sowie Galileo Galileis entscheidenden Beitrag zur Veränderung unserer Weltsicht, als dieser das Teleskop ins All richtete. Doch nicht nur die verblüffenden Auswirkungen der Erkenntnisse der mittelalterlichen Astronomen auf die großen Entdeckungen der Renaissance werden anschaulich dargestellt, sondern auch die bis heute gültigen Konsequenzen für die Entwicklung von Eisenbahn und Erdölindustrie.
Wie auch schon beim letzten Flug der Discovery, hat am Montag jemand das Glück, oder den Plan, gehabt die Endeavour kurz nach ihrem Start aus einem Flugzeug heraus filmen zu können, den sich der- oder diejenige eben noch auf dem Flugzeug-TV anschauen konnte (this is meta!). Es gibt auch noch ein weiteres Video von Stefanie Gordon, der auch noch dieser Schnappschuss gelungen ist.
Und um das Bild abzurunden hier noch einmal der letzte Start der Endeavour in HD:
Unglaublich interessanter Vortrag von Sean Carroll, seines Zeichens theoretischer Physiker an der Caltech in Pasadena, über das Universum, Zeit, Entropie und seiner Vorstellung von Multiversen und der Zukunft unseres Universums.
At TEDxCaltech, cosmologist Sean Carroll attacks — in an entertaining and thought-provoking tour through the nature of time and the universe — a deceptively simple question: Why does time exist at all? The potential answers point to a surprising view of the nature of the universe, and our place in it.
Hach da freut sich doch der Physiker in mir, wenn er Michael McVeys magnetische Bäumchen sieht, die sich im Takt und choreographiert zu Bronski Beats “Smalltown Boy” wiegen. Der Trick an der ganzen Sache sind schlicht und ergreifend ein paar Eisenspäne und einige Elektromagneten die von einem Rechner angesteuert werden. Ganz simpel und super faszinerend. Version Zwei dann bitte etwas größer, mit Ferrofluiden und anderer Musik. via dangerousminds
Since the time of Trinity — the first nuclear explosion in 1945 — nearly 2,000 nuclear tests have been performed, with the majority taking place during the 1960s and 1970s. When the technology was new, tests were frequent and often spectacular, and led to the development of newer, more deadly weapons. But starting in the 1990s, there have been efforts to limit the future testing of nuclear weapons, including a U.S. moratorium and a U.N. comprehensive test ban treaty. As a result, testing has slowed — though not halted — and there are questions about the future. Who will take over for those experienced engineers who are now near retirement, and should we act as stewards with our enormous stockpiles of nuclear weapons? Gathered here are images from the first 30 years of nuclear testing.
Und weil René es gleich noch dazu gepackt hat, mach ich das einfach mal auch. Stephen Colberts Nuklear-Explosion-Imitation.