Letztens hatte ich hier erst die Discovery-Doku “Bis an die Grenzen des Universums” und heute bin ich auf die tolle Doku “Inside Planet Earth” gestoßen, die eine interessante Reise ins Innere unseres Planeten unternimmt. Hier die Kurzbeschreibung von Amazon:
It’s the ultimate voyage our world has to offer: a journey from the temperate surface of our world to the fiery core of the Earth. With the aid of stunning visual effects, the unexplored interior of the Earth is split wide open, giving us an unbelievable view. From glowing seams of pure iron ore to sparkling diamond caverns to the magnetic field that keeps us safe from the lethal radiation of space… for now, this is the fantastical world we live in — and never see.
Hühnchen besitzen sowohl die Eigenschaften eines Teilchen als auch einer Welle, klingt etwas komisch, liegt wohl aber daran das irgendjemand auf die Idee kam den berühmten Doppelspaltversuch in Minecraft nachzubauen und genau dies anhand der Interferenz-Muster belegen konnte. Wem das zu abstrakt ist dem ich empfehle ich hierzu meinen etwas älteren Beitrag zum Doppeltspaltversuch inklusive erstklassigem Tutor-Video der das sehr anschaulich erklärt. via nerdcore
Ein Thema das mir schon wieder viel zu lange aus den Augen verloren zu scheint, da der Klimawandel immer nur dann beschuldigt wird, wenn derzeit gerade irgendein Phänomen auftritt, welches nur bedingt damit im Zusammenhang steht. Fakt ist, der Klimawandel geschieht und den meisten von uns fehlt schlicht der Überblick dies zu begreifen. Peter Sinclair von Climate Crooks of the Week hat das in diesem Video noch einmal sehr schön auf den Punkt gebracht, und erklärt warum es bei uns im Winter so kalt war, dafür im Rest der Welt viel zu warm. via geograffitico
Youtube-User TheParadigmShift hat aus der Doku “Bis an die Grenzen des Universum” einen tollen Zusammenschnitt produziert der uns in sechs Minuten und 30 Sekunden von hier bis ans Ende des Universums trägt. Abflug in 3… 2… 1… via geeksaresexy
Toller Peng-Boom-Pow Kinect-Hack einer Studiengruppe für Interactive Art and Computational Design an der Carnegie Mellon University. Ich glaube es wird Zeit das ich mir auch so ein Teil zulege. via nerdcore
Michael Hansmeyer aus Zürich hat sich als Architekt und Programmierer in seinem Projekt Subdivision Columns mit der grundlegenden Architektur von Platonischen Körpern und Säulen beschäftigt und diese so lange mit sogenannten Subdivision Algorithmen verändert bis daraus extrem komplexe Gebilde mit über 16 Millionen Polygonen entstanden sind, die derzeit keine 3D-Druckerei fertigen lassen kann, sodass er kurzerhand selber einen Prototypen aus 2700 Schichten hauchdünner Pappe gefertigt hat, der dem Rendering 1:1 entspricht. Absoluter Wahnsinn und eine Perle in der weiten Landschaft des Computational Designs!
In recent years, algorithms in architecture have been able to transcend their role as frameworks of formalization and abstraction. This has been made possible in a large part by the integration of scripting languages into CAD programs. Algorithms’ output can now be directly visualized, and through digital fabrication methods this output can be built.
This opens up a new role for algorithms as a design tool. As such, they provide the benefits of depth and breadth. On the one hand, their computational power can address processes with a scale and complexity that precludes a manual approach. On the other hand, algorithms can generate endless permutations of a scheme. A slight tweaking of either the input or the process leads to an instant adaptation of output. When combined with an evaluative function, they can be used to recursively optimize output on both a functional and aesthetic level.
Falls ihr wie ich schon immer mal wissen wolltet sich ein Wifi-Signal ausbreitet, dann schaut auf mal das neue Projekt Light Painting WiFi von Timo Arnall, Jørn Knutsen und Einar Sneve Martinussen für YOUrban an, die mit einem 4m langen und LED-bestückten Stab und der Hilfe von Langzeitbelichtung durch die Innenstadt von Oslo gewandert sind und WiFi-Signale punktgenau sichtbar gemacht haben.
In order to study the spatial and material qualities of wireless networks, we built a WiFi measuring rod that visualises WiFi signal strength as a bar of lights. When moved through space the rod displays changes in the WiFi signal. Long-exposure photographs of the moving rod reveal cross sections of a network’s signal strength.
The measuring rod is inspired by the poles land surveyors use to map and describe the physical landscape. Similarly, our equipment allows us to reveal and represent topographies of wireless networks. The measuring rod uses a typical mobile WiFi antenna to measure reception, and draw out 4 metre tall graphs of light.
Vergangene Woche ist das Space Shuttle Discovery zu seinem allerletzten Flug ins All angetreten und ich habe es natürlich verpasst das Ganze live zu sehen. Zum Glück gibt es aber im Youtube Channel der NASA jede Menge Videos des Launches, von den Vorbereitungen, bis zu diversen Aufnahmen verschiedener Kameras und letztendlich den Aufnahmen im Orbit. Die interessanteste Aufnahme findet sich darunter leider nicht, denn die stammt von Neil Monday der den Space Shuttle Start aus einem Flugzeug mitfilmen konnte und was hätte ich dafür gegeben auf seinem Platz in diesem Moment sitzen zu dürfen. Auch interessant diese Discovery Retrospektive der NASA über die komplette Geschichte des Space Shuttle. via boingboing
Am Dienstag lief die erste Runde des großen Kampfes Mensch gegen Maschine in dem sich der IBM Supercomputer Watson in einem dreitägigen Wettkampf gegen zwei Grand Champions der Sendung Jeopardy! bewähren soll. Hier die offizielle Projektseite von IBM. Watsons Herausforderung darin besteht die menschliche Sprache (in Textform) zu verstehen, zu deuten, und eine richtige Antwort beziehungsweise Frage (im Sinne von Jeopardy) zu finden. Michelle Castillo hat das in diesem Artikel ziemlich schön erklärt.
It’s a machine capable of understanding natural language. While it can’t understand spoken language, it can interpret written clues and derive an answer from several sources. For example, if the clue given said, “This substance is one of the phases of water that appears when it is heated at 212 degrees Fahrenheit,” and the answer has to begin with the letter S, Watson can understand that 212 is the temperature water boils and another word for the gas phase of water is steam.
Tag 1 endete mit einem knappen Unentschieden zwischen Watson und Champion Brat Rutter. Oben zu sehen. Hier ein ausführlicher Artikel von SpOn über Wettkampftag I: Watson lässt Quizkönige alt aussehen und das Video der ersten Folge oben.
An Tag 2 pulverisierte Watson seine Konkurrenten in einem epischen Match welches er mit mehr als 30.000$ Vorsprung gewann. Siehe SpOn: Mensch und Maschine im Kopf-an-Kopf-Rennen
Das faszinierenste an Watson ist nebem seinem Umgang mit Sprache vor allem die Qualität seiner Antworten und die seiner Fehler, denn anders als ein Mensch, der schlicht gestehen würde die Antwort nicht zu wissen rät Watson die ihm wahrscheinlichste wenn auch nicht relevanteste Antwort.
Und heute an Tag 3 besiegelt Watson das Schicksal der Menschheit im großen Finale, in dem er mit 77,417 $ weit vor Jennings gewann, der nur 24.000 $ auf sein Konto bringen konnte. Siehe Steve Hamms Bericht zu Tag 3: Watson on Jeopardy! Day Three: What We Learned about How Watson Thinks
Professor Funk hat dieses ziemlich interessante Video über den Placebo Effekt ins Netz gestellt, in dem er uns zeigt das Placebo nicht gleich Placebo ist und Form, Farbe ja sogar der Standort an dem die Pille eingenommen wird die Wirkung beeinflussen können. via mindhacks
GroteskeAder: Ich find’, es sieht ganz interessant aus. Was aber so gar nicht passen will (und wurde schon von vielen angemerkt): die sehen alle aus wie Supermodels. Ich mein’, Endzeit...
Helgas galaktische Funkbude: Hmmm…und warum klaut der Trailer bei Kurzfilm RUIN? http://vimeo.com/38591304 Hat J.J. das nötig? ;-)
gauchar: Der Kerl, der uns das Ende von Lost bescherte? Den Anfang vielleicht, aber am Ende hatte JJ so gut wie gar nix mehr mit der Serie zu tun. Revolution sieht jedenfalls gut aus.
honki: @Der Sparsame: Das dürfte recht schwer werden, so ein Gömböc lebt von der absoluten Präzision und gleichmäßigen Dichte des Werkstoffs. Das wirst du heute noch nicht mit einem 3D-Drucker...
Der Sparsame: Ich würde den örtlichen 3D-Drucker-Besitzer fragen, ob er mir sowas ausdrucken könnt. Dann liegen die Kosten bei sechs, sieben Euro. :D
Aaron: Hehe, ganz amüsant und zumindest für die kurze Weile sehr zu empfehlen. Gruß Aaron
GroteskeAder: Toller Fang. Astrein. Der erste Teil läuft gerade und sorgt für ein gut gelauntes Nicken mit meinem Schädel. Thx für den Fang. :)