Rückblick: SonneMondSterne 2008

Mittlerweile ist es schon wieder 3 Tage her, das die SMS 2008 ihr standesgemäßes Ende in der Muna Afterhour Party gefunden hat. Wieder einmal war die SMS ein Festival der Überraschungen und leider auch Enttäuschungen.

Aber fangen wir erstmal langsam und doch stürmisch an. Traditionell reist unsere Festivalgemeinschaft Donnerstags an und zeltet standesgemäß auf dem “Lauten” Zeltplatz. Das hat einerseits den Vorteil das man immer mit guter Musik in einer ordentlichen Lautstärke umgegeben ist und anderseits den Nachteil das man hin und wieder zu unzumutbaren Zeiten in extremer Lautstärke vom Nachbar beschallt wird. Aber dafür hat man es am Donnerstag nicht allzuweit zu einem guten Partyzelt wo die NRG-Crew dieses Jahr für ordentlich Stimmung und eine riesige Menschenansammlung gesorgt hat.

Leider hat die SMS mit unserem Aufbau wieder so angefangen wie letztes Jahr mit einem ordentlichen Gewitter, Regen und ordentlich Wind inklusive. So hatte unser frisch erworbener Pavillon eine geschätzte Lebensdauer von 15 Minuten nach Aufstellung. Aber wir hatten noch einen zweiten… halb so schlimm also.

Der Sturm war dann auch schnell verflogen sodass man in Partystimmung kam und den Donnerstag gebührend als Einstieg in ein tolles SMS Wochenende willkommen hieß.

Nach einer sehr sehr süffigen Nacht wurde ich dann leider am nächsten Tag mit einem ordentlichen Hämatom am Hinterkopf wach was wohl an einem etwas ungestümen Sprung auf/neben unsere Festivalcouch zurück zu führen war. Glücklicherweise wars net weiter schlimm und es konnte gefeiert werden.

Am Freitag galt größtenteils der Hauptbühne unsere Aufmerksamkeit wo als erstes Lexy & K-Paul auf dem Programm standen. Die jedoch legten einen äußerst enttäuschenden Auftritt hin, bei dem man sich selbst zu sehr feierte, den eingesetzen Synthesizer etwas zu sehr strapazierte und man die Bekannten Titel fast gar nicht bzw. extrem unkenntlich gemacht spielte. Zum Glück dauerte das Ganze nur eine knappe Stunde und Simian Mobile Disco betraten die Bühne.

Das glatte Gegenteil! Zwei Gestalten die von Nebel eingehüllt an ihren Gerätschaften friemelten und dabei einen gnadenlos guten Sound aus der ansonsten eher leisen und von Tonproblemen geplagten Mainstage Anlage holten. Eine wirkliche Überraschung, die mich ohne das ich die Stücke der beiden groß kannte voll überzeugte.

Anschließend konnte ich endlich Kollektiv Turmstraße sehen, nachdem ich den Auftritt letztes Jahr in der Muna während Rock im Park leider verpasst habe, und ja… was soll ich sagen, Die sind der Hammer! Ihre sonst eher melancholisch und dubbigen Nummern fahren Live auf einem ganz Anderen Niveau und zaubern einem dieses ungewisse Freudestrahlen ins Gesicht von dem man sich nicht erklären kann wo es herkommt, eben ein klassischer Muna Moment, der dieses Festival so speziell macht. Da gibts es halt Künstler die man erwartet und einen begeistern können, dann die die es nicht tun und natürlich die die fast keiner kennt und dafür einem das Hirn wegblasen.

Nach dem Auftritt vom Kollektiv bin ich schnell noch zur Mainstage geflitzt um das Ende des Auftritts von Fettes Brot sehen zu können, die sichtlich Spaß hatten an ihrem ersten Auftritt bei der SMS hatten sowie einem sichtlich angetanem Publikum welches lautstark mitsang und sprang. Leider wurde bei diesem Auftritt auf das großartige Nordisch by Nature Potpourrie verzichtet welches beim ich beim Highfield 2006 mit viel Freude gefeiert habe.

Weiter ging es dann mit Dubfire, ein Act auf den ich mich sehr gefreut habe, da mich die Produktionen dieses Herren seit einiger Zeit in Gefangenschaft nehmen. Leider hatte es an diesem Abend irgendwie nicht so hingehaun. Das Publikum im Cocoon war ungewohnt unterkühlt und bewegungsarm und Herr Dubfire war meiner Meinung nach etwas zu sehr mit seinem Notebook und der Cocoon Clique auf der Bühne beschäftigt, als mit seinem Publikum. Also schnell raus aus dem Zelt um wieder ordentlich feiern zu können.

Moby war angesagt – der New Yorker mit seiner Remixed Show einige Erwartungen setzte und diese auch erfüllte. Zusammen mit einer gesangsstarken Frontfrau einer kleinen Band und Moby himself als Ein-Mann Unterhaltungsshow gab es alle großen Hits neu aufbereitet und interpretiert ans Volk gebracht. Leider nichts außergewöhnliches dafür aber mit viel Liebe und sehr energiegeladen. Manchmal hatte ich echt den Eindruck der kleine kahle Mann will am liebsten alle mal drücken, aber dafür müsste er ja sein Keyboard los lassen :D.

Bei einer anschließenden “Bierpause” am Zelt bin ich und mein Kumpel dann leider etwas weggedöst sodass wir von einem weiteren Sturm der aufzog geweckt wurden und wir damit beschlossen den Abend leider frühzeitig zu beenden, da es eindeutig zu windig, nass und kalt geworden war. Dafür dann aber mit ordentlich Schwung in den Samstag hinein.

Samstag Mittag hat man sich erstmal standesgemäß auf dem Festivalgelände mit Essen und ein paar Bierchen versorgt um erstmal wieder in den richtigen Trott zu kommen. Leider gab es da überall den sehr bitteren Beigeschmack von 4 € + 1 € Pfand für ein Bier im Plastebecher. Für meinen Geschmack deutlich zu teuer und in Form von Wernesgrüner auch kein echtes Partybier. Nach einer kleinen Shoppingtour (neue Mütze) ging es wieder zurück an den Zeltplatz mit naja ihr wisst schon… Vorbereitung.

Der Samstag war vom Wetter gesehen her eindeutig ein Festivaltag, schön sonnig mit ein paar Wolken, aber nicht zu warm. Optimal also.

Der erste Auftritt der besucht wurde war auch gleich eine absolute Sensation Marbert Rocel im Muna Zelt. Ein noch relativ junger Live Act der House Elemente mit Jazz und ein wenig Chanson vermischt. Sehr tanzbar, sehr freundlich und natürlich war da wieder dieses Gefühl, was einem von der sympathischen Sängerin direkt ins Herz getragen wurde. Mit großem Applaus verabschiedet bedankte sich die musikalische Entdeckung aus Weimar beim sichtlich begeistertem Publikum und machte dem alteingesessenen aber nicht mindermüden Kay aka Ken Tamburri Platz, der mit seiner neuen Auskopplung Dreisam EP sogleich die Tanzfläche füllte und in einem fulminanten und energiegeladenen Set die Massen komplett zum Ausrasten brachte. Und ich meine richtig ausrasten. Alle haben wild getanzt, die Arme in die Luft gerissen, Jubelschreie durchstachen die Menge, und das alles über 2,5 Stunden lang. In meinen Augen auch einer der besten DJ Auftritt des Festivals die ich bisher gesehen habe.

Anschließend ein weiterer Knaller im Muna Zelt – Erobique. Ein schon etwas älterer fülliger Mann der mit seinem Keyboard und Drumcomputer den Leuten das Tanzen beibrachte und ihnen die guten alten Housezeiten zurückbrachte. Mit seinem einmaligen Gesang und seinen Tanzeinlagen war er nIcht nur der Charmeur des Abends sondern auch die Überraschung schlechthin. Denn eigentlich hat keiner gedacht als dieser Mann die Bühne betrat das das was wird. Aber nach 3 Akkorden hat keiner auch nur ansatzweise daran gedacht das Zelt zu verlassen. Nach über einer Stunde PLUS ZUGABE (hab ich bisher auch noch nicht erlebt in einem kleinen Zelt) übergab der nette Mann dann das Szepter an Harry Klein Residentin Julietta die mit ihrem sommerlichen Sound in der immer kälter werdenen Nacht die Wärme zurück brachte. Ich für meinen Teil wollte dann aber schon noch Massive Attack sehen, nicht zuletzt weil mich die Bilder im Netz von deren Bühnen Setup sehr faszinierten und ich generell stark dazu geneigt war mich wieder einmal begeistern zu lassen.

Dazu muss ich sagen, Massive Attack ist nicht jedermanns Geschmack. Es ist kaum tanzbar und streckenweise schon ein sehr politischer Auftritt gewesen, mit Einblendungen diverser politischer Leitsprüche und tagesaktueller Zeitungsüberschriften auf einer riesigen LED-Leinwand im Hintergrund. Dafür aber aber sehr emotionalisierend und fesselnd auf seine ganz eigene Art und Weise.

Leider war draußen irgendwann so kalt, das man sich schnell wieder in eines der Zelte bewegte in dem deutliche höhere Temperaturen herrschten.

So also schaute man mal beim Herrn Mathias Kaden im Freude am Tanzen Zelt vorbei und schwupp di wupp waren 3,5 Stunden vertanzt. Dieser Mann ist mittlerweile fast schon legendär mit seinem Minimal Samba Sound, welcher von polyrhytmischen lateinamerikanischen Klängen geprägt wird, und seiner Energie die er jedes Mal aufs neue in seine Darbietung steckt. Ich glaube es gibt nicht viele DJs die so wild und energisch ihre eigene Musik präsentieren ohne dabei streckenweise lächerlich zu wirken (siehe Sven Väth). Gemütlich und trabend klang dann der Samstag mit dem Krause Duo aus und die SMS neigte sich so langsam dem Ende entgegen und man freute sich über die ersten Sonnenstrahlen die wieder etwas Wärme auf der Haut spühren ließen.

Der Sonntag wurde dann weitest gehend mit “chillen” und abbauen rumgebracht sodass man gegen Nachmittag erschöpft aber doch glücklich ‘gen Heimat fahren und ins heimische Bett fallen konnte.

Abschließend kann ich sagen, die SMS hat dieses Jahr mit einem sehr abwechslungsreichen Line Up viel richtig gemacht und vor allem auch mit der Vorsorglichen Behandlung der Plätze mit Holzstreu dem angesagten Regen getrotzt. Allerdings war auch einiges nicht so toll, wie z.B. der deutliche Preisfaktor an Theken und Kassen sowie doch einigen schlimmen technischen Mängeln auf und an den Bühnen.

Die SMS 2008 ist trotzdem wieder ein Erlebnis gewesen, welches man gerne in Erinnerung behält und natürlich nächstes Jahr wieder besuchen wird :).

Sehr schöne Bilder, Videos und Interviews gibts es im Übrigen bei Sputnik, schnell mal reinschauen, lohnt sich!


honki · 13.08.2008 1 Kommentar

Rückblick: Vollgasi @ Gasmaschinenzentrale, Unterwellenborn 02.08.2008

Rave Strikes Back wird der ein oder andere gedacht haben, als er zu jener lauen Sommernacht in die alte Industrieruine der Gasmaschinenzentrale in Unterwellenborn eintrat.

Stimmungsvoll beleuchtet stellt sich einem der Koloss der alten Gasmaschinenzentrale vor – als perfekter Schauplatz für Rave- und Technojünger. Zwischen ausgedienten riesigen Turbinen- und Gaskompressoren deren Ausmaße mehr als beeindruckend sind zeichnet sich die perfekte Kulisse für einen schönen Rave – typische Industrial Umgebung, düster, partiell beleuchtet und mitten drin die tanzende Menge.

Für all jene denen es im Innern zu düster oder rauchfrei war, Rauchverbot sei dank, der durfte sich im Eingangsbereich der “Gasi” zu fröhlich elektrisierenden Housebeats bei Strandbar-Atmosphäre bewegen.

Musikalisch eröffnet wurde der Abend stilsicher von unserem Lokalmatador und Tausendsassa Thomas Stieler, einigen auch bekannt als Styl-o.

Die Anfangs erschreckend leere Tanzfläche (…Rauchverbot) füllte sich dann jedoch mit zunehmender Stunde, sodass Herr Stieler die Tanzfläche bis zum Siedepunkt erhitzt hatte und diese an Herrn Paul Kalkbrenner abgeben konnte.

Paul tat dann auch sogleich das was man von ihm erwartet hatte und zwar alles zum Glühen, Schwitzen und Jubeln zu bringen sodass einem der Verstand davon flog. Voller Extase brachte er den Technojüngern seine Rhythmen, darunter auch seinen neuesten Clou, den Remix zu Fritz Kalkbrenners (richtig, sein Bruder) “Sky and Sand”, aber hör einfach mal selber rein:

Mit seinem Technosound brachte er vor allem eins Jede Menge Freude, geschlossene Augen bei traumhaften Atmosphären zu knochentrockenen Bässen. Man merkt deutlich das dieser Mann nicht nur sein Handwerk versteht sondern es perfektioniert und bis in seine letzte Faser aufgesaugt hat.

Krönenden Abschluss seines Sets bildete sein Übertrack Gebrünn Gebrünn aus dem Jahre 2005 der wie eine akustische Nuklearbombe durch die Halle zog und auch den letzten Geist auf eine höhere Ebene trug. Für ca. 7 Minuten hatte man das Gefühl auf einem Großevent wie der Mayday oder Loveparade zu sein ohne das erdrückende Gefühl der Massen. Nur die Musik und Du, so soll es sein.

Mit frenetischem Jubeln bedankte sich das Publikum anschließend bei Paul, der auch sofort die Regie an das Tonsystem Klangkunst übergab die, nach ihrem gestrigen Auftritt beim Ein-Klangraum Open Air, dem Publikum mit neuen Stücken und Varianz mal gehörig in den Arsch treten wollten.

Und ja, was soll ich sagen, ich persönlich war hin und weg. Das könnte das Set gewesen sein mit dem die Jungs auf ein höheres Level gekommen sind und somit bereit für weitere Große Taten. Man hat sichtlich gemerkt wie nicht nur das Publikum sind auch die Akteure hingebungsvoll mit Ihrer Musik verschmolzen sind. Ein “kleiner” Ausschnitt für diese Emotionalität:

Nach dem meine Sicherung durchgebrannt war galt es Ruhe zu bewahren und drauf zu halten wo es nur geht um diesen Moment für die Ewigkeit festzuhalten. Aber genug der Bilder, Musik ist das Thema:

Und wenns bekanntlich am schönsten ist, dann muss nach dem Live-Act noch ne Dicke Packung kommen. In diesem Fall von Deep Sense der mit einem fast schon irren Techno Set nochmal das letzte aus der verbliebenen Tanzmeute (es ist mittlerweile schon halb 6) rausholte.

In meinen Augen eine gelungene Veranstaltung von den Veranstaltern rund um Plan B, die ja dieses jahr doch schon hart in die Kritik geraten sind mit vergangenen Großveranstaltungen. Ich denke mit ähnlich guten Events und einem solchen Publikum kann da dieses Jahr noch einiges gehen.

Ich für meinen Teil bin jetzt fit für die SMS und kann es schon kaum abwarten das Tanzbein mal ohne Kamera in der Hand schwingen zu können, denn Fotos sind natürlich auch reichlich entstanden und wie immer unter der Foto-Sektion zu finden.

Ich verabschiede mich von dieser Stelle in den Sonntag, und wünsch euch einen schönen selbigen.


honki · 03.08.2008 1 Kommentar

Das Ein-Klangraum Open Air

Stampfende Beats und schweißtreibende Grooves in dörflicher Kulisse mit waschechtem Open Air Feeling zu einer perfekten Spätsommernacht.

So lässt sich ganz grob das diesjährige äußerst gelungene und vom Wettergott gesegnete Open Air  umschreiben welches in diesem Jahr seinen 4. Geburtstag feierte. So standen erneut nam- und klanghafte Interpreten auf der Open Air Bühne, die dieses Jahr eindrucksvoll mit Licht und Tontechnik inszeniert wurde. Lustiges Gimmick – eine 360° schwenkbare Kamera zwischen Bühne und Tanzfläche deren Bild auf eine Großbildleinwand projeziert wurde.

Eröffnet wurde der Abend sehr housig von RingoStarr der das Publikum auf Betriebstemperatur brachte und die Tanzfläche füllte. Was mich besonders freute war, das er sich auch einiger House-Klassiker wie “Around the World” von Daft Punk bediente und damit das Publikum verzücken konnte. Um den Bogen zum analogen Live Act Tonsystem Klangkunst zu spannen, übernahm anschließend Mathew G, der Lokalmatador der Ein-Klangraumtruppe, das Szepter am Mischpult und gab ein energisches Set zum besten. Allerdings hätte der gute Herr G sich etwas enthusiatischer zu seiner Musik bewegen können, aber das nur nebenbei gesagt.

Weiter ging es anschließend mit dem Tonsystem Klangkunst welche dieses Wochenende einen Doppelpack abzuliefern hat. Mit ihrem mittlerweile recht imposantem Setup, bestehend aus mehrenen Korg Synthesizern, der Jomox XBase, Macbook Pro mitsamt Ableton und passendem Controller, galt es der Menge ein sommerlich frisches Analoges Rave Momentum zu schenken. Leider hat ein Großteil des Publikum sich mit der Musik etwas schwer getan, was eventuell an der starken House Prägung im Vorfeld gelegen haben könnte, sodass exstatische Zwischenrufe eher erarbeitet wurden mussten als das sie einfach passierten. Aber damit ihr euch selbst ein Bild davon machen könnt, hier ein kleiner Videoclip zum Auftrtt der Jungs von Tonsystem Klangkunst.


Tonsystem Klangkunst @ Ein-Klangraum Open Air

Anschließend übernahm Andlee die Turnis und zeigte sich in einem energiegeladenen, wenn auch mit einer Stunde etwas kurzem Set, von seiner technoiden und treibenden Ader. Last but not least gab sich anschließend Marc Cobbler, seines Zeichens Resident im Mange Club zu Jena, die Ehre und brachte seine feuernden Grooves gepaart von psychedelischen Einspielern unters Volk welche diese bei einer aufgehenden Sonne wild tanzend entgegen nahmen.

Alles in allem ein wirklich tolles Event von den Veranstaltern des Ein-Klangraumes, die es mittlerweile verstanden haben und ein rundes Gesamtpaket für ihre Gäste zu schnüren. So waren Bier und Schnaps nicht nur günstig sondern auch schnell in der Hand frisch und kühl. Auch die sanitären Einrichtungen waren sauber und gut zugänglich. Letzten Endes hat das insgesamt freundliche Klima des Personals und der Security zu einem guten Open Air geführt, das so in dieser Form nächstes Jahr hoffentlich wieder statt findet.

Bilder findet ihr wie immer bei mir in der Foto Sektion, aber natürlich auch bei allen Partypic Portalen.

Bilder:

www.misterhonk.de/fotos

www.finestpics.de

www.tilllate.com


honki · 02.08.2008 3 Kommentare

Veranstaltungstipps zum Wochenende

Ein-Klangraum Open Air 2008 01.08.2008

Jedes Jahr aufs neue wagt sich das Team des Ein-Klangraum raus aus den dunklen bassgetränkten Hallen ihrer Feierstätten und gibt sich dem Freiluftfieber der elektromusikalischen Open-Air Beschallung hin.

Nach dem sehr lehrreichen “Träumen im Gras” Open Air Event 2005 das von einem der stärksten Unwetter des Jahres heimgesucht wurde und beträchtlichen Schaden anrichtete, kann man sich nun nach den sehr erfolgreichen Jahren 2006 und 07 auf ein sommerliches Stelldichein von der Schallplattenunterhalte Marc Cobbler (Manga Club), Ringo Starr, Andlee und Mathew G. freuen.

Ganz besonders am Herzen liegt mir natürlich wieder der Auftritt unseres beliebten analogen Live-Acts Tonsystem Klangkunst, die an diesem Wochenende gleich einen doppelten Rundumschlag auf die Ohren ihres Publikums ausführen werden, zuerst bei der Ein-Klangraum Fete und anschließend am Samstag in der Gasi.

Alle Infos zur Veranstaltung gibt es natürlich bei Ein-Klangraum.de

Vollgasi Gasmaschinenzentrale 02.08.2008

Dieses Wochenende freue ich mich mal wieder darauf die gute alte Gasmaschinenzentrale besuchen zu können und den Klängen von Paul Kalkbrenner zu lauschen. Dieser ist derzeit auf großer Promotour für seinen ersten deutschen Kinofilm.

Das gute Stück heisst “Berlin Calling” und Paul erlebt in seiner Rolle als DJ Ickarus den Aufstieg und Fall eines berühmten DJs der auf großer Welttournee plötzlich einen Zusammenbruch aufgrund einer Überdosis erleidet. Die anschließende Einweisung und Therapie in einer Nervenklinik krempeln sein Leben anschließend gehörig um.

Gott sei dank geht es Paule aber blendend und man darf auf seinen herrlich verspielten und treibenden Sound gespannt sein.

Zu seiner Seite werden wie oben erwähnt die Jungs vom Tonsystem aufspielen, die sich sogar etwas ganz besonderes haben einfallen lassen. Dafür wird es aber zwingend notwendig sein, sowohl in Teichweiden dabei zu sein als auch dann in der Gasi… ich sag nur Outro – Intro.

Weiterhin gibts was auf die Ohren von Thomas Stiehler (aka Styl-o), Deep Sense, Chris van Kohn und Mikk.

Wer sich schonmal aufs Wochenende einstimmen will, dem lege ich diesen Ohrwurm ans Herz der auch gleichzeitig Soundtrack vom Film “Berlin Calling” ist und von niemand geringerem als Paul Kalkbrenner geremixed wurde.

Fritz Kalkbrenner – Sky and Sand (Paul Kalkbrenner Remix)

Alle wichtigen Links die man zum glücklich sein braucht:

www.ein-klangraum.de
www.tonsystem-klangkunst.de
www.myspace.com/marccobbler
www.myspace.com/pakalkbrenner
www.myspace.com/berlincallingfilm
www.planbindustries.de


honki · 30.07.2008 0 Kommentare

Rückblick: Tanz & Folkfest 2008 in Rudolstadt

Im mittlerweile 18. Jahr findet sich das traditionelle Tanz & Folkfest zu Rudolstadt ein und präsentiert sich als weltoffenes Fest der Völkerverbindung und Kommunikation. Ein Fest das Rudolstadt gut tut wie kein anderes. Vor allem nach diesem bereits Ereignisreichem Jahr in dem Rudolstadt als Rassismus geplagte Ostdeutsche Stadt von den Medien an den Pranger gestellt wurde, so beweist doch vor allem das hiesige Tanzfest die Weltoffenheit und die Freude mit der unsere Region Musiker und Künstler aus aller Welt empfängt und zum Feiern lädt.

So habe auch ich mich dieses Jahr wieder auf das Tanzfest begeben, wenn auch mit einem mulmigen Gefühl. Da ich einerseits dieses Jahr musikalisch sowie inhaltlich leider nur wenige Punkte gefunden habe die mich interessieren, ich aber aufgrund einer Freikarte gerne hingegangen bin um mich überraschen zu lassen.

Meine Schwierigkeiten mit dem Tanzfest liegen wohlmöglich auch darin, das das Tanzfest kein Festival im Sinne der Rockfestivals alá Highfield, Southside oder Rock im Park, die ich nun seit mehr als 6 Jahren besuche zu vergleichen ist. Das Publikum ist wesentlich breiter gefächert und das Konzept das Festivals die Stadt als Bühne zu präsentieren ein für ein Festival gewagter und nicht vergleichbaren Punkt darstellt.

Die schier unglaubliche Vielfalt an Bühnen und Konzerten macht es wie immer nahezu unmöglich alle Facetten des Tanzfestes zu entdecken und zu erleben. Der mehr als 190-seitige Festivalplaner ist somit nicht nur Terminkalender und Infoblatt, sondern auch Feuilleton, Geschichtsbuch und Interessenbroschüre, welches einem helfen soll Überblick zu bekommen und die für einen attraktivsten Programme rauszusuchen.

Schwerpunkte in diesem Jahr lagen beim Land Israel, dem Rock’n'Roll als Tanz sowie dem Bundesland Sachsen welche durch entsprechende Künstler spezifisch vertreten wurden und natürlich auch in verschiedensten Workshops zum mitmachen und tanzen eingeladen wurde.

Und wie war das Tanzfest so?

Im großen und Ganzen eigentlich eine feine Sache. Ich habe viele gute Freunde getroffen und auch einige tolle Gespräche führen können und natürlich jede Menge gute Unterhaltung genossen, wenn auch schwer Guiness getränkt. Für Leute wie mich spielt sich das Tanzfest eh in der Regel hauptsächlich im Heinepark ab in dem vorwiegend die Ortsjugend und Großteile des Festivalpublikums auf Entdeckungsreise gehen.

Der Park lädt natürlich mit seinen ganzen Läden, Imbissen und Accessoire Shops zum stöbern, probieren und shoppen ein. Zumal man sich auf der gesamten Parkfläche frei bewegen und man seinen Festivalgenuss somit genau portionieren kann. Bei mir hat es sich dieses Jahr dabei hauptsächlich auf Trinken und Zuhören beschränkt da die Bands leider kaum überzeugt haben.

Einzig der Auftritt der Proclaimers und der Gruppe Riserva Moac konnten begeistern und einen etwas zum Mitschunkeln und mitsingen bewegen.

Alles in Allem bleibt das Tanzfest trotzdem eine Instanz in der hiesigen Kulturlandschaft und ich mag hoffen, dass es nächstes Jahr wieder im Park etwas energischer zur Sache geht.

Als würdigen Abschluss der Parkunterhaltung stand natürlich auch dieses Jahr wieder die After Hour in den Saalis auf dem Tagesplan, in denen es musikalisch mit Vorsicht Stufe! ein grooviges Konzert gab welches echt Spaß gemacht hat und die Leute auch ordentlich das Tanzbein hat schwingen lassen. Lediglich DJ Shape der danach gespielt hat, hat aufgrund seiner Musikauswahl dann einige Konfussion und Verwirrung auf der Tanzfläche gestiftet. Schön wars trotzdem und es sind natürlich einige Bilder enstanden und auch zwei Videos.

Für die Bilder einfach oben auf Fotos in der Galerie Tanzfest reinschauen und die Videos gibts direkt hier.

Auftritt Vorsicht Stufe in den Saalgärten, Rudolstadt

Die Zugabe.

Bilder und Aussagen zum Abschlusstag vom Sonntag kann ich leider keine Fällen,  aber man hat mir gesagt das der Auftritt von Olaf Schubert auf der Burgterrasse richtig gut gewesen sein muss (hierzu bitte Kommentare wenn möglich) und ansonsten das Tanzfest bei leichtem Regen einen würdigen Abschluss auf dem Marktplatz genossen hat.


honki · 07.07.2008 1 Kommentar

Auf gehts ab gehts – 3 Tage Wach

Alle Jahre wieder jährt sich ein alt bekanntes Ritual. Du stehst in voller Montur da mit deinem vollgepackten Rucksack, Iso-Matte, Zelt, Schlafsack, einer Stiege Bier, deiner Tasche, ‘nem Stuhl mitsamt Tisch und Essen vorm Haupteingang und denkst nur “Scheisse…”. Entweder weil du wieder mal was vergessen hast, oder einfach nur überwältigt bist von diesem Anblick der sich dir bietet weil es wieder einmal 50.000 Chaoten geschafft haben mitten in der Pampa eine Zeltstadt zu gründen und den Göttern des Rock zu huldigen. Was das heisst?

Es ist Festivalsaison! Für mich jedenfalls. Denn dieses Jahr werde ich nun zum ersten Mal das Southside in Neuhausen ob Eck besuchen, welches für mich auch gleich den Auftakt einer Reihe von Festivals eröffnen wird.

Ich freu mich schon echt tierisch drauf, denn nicht nur das Line-Up ist Weltklasse (u.A. Foo Fighters, Radiohead, Beatsteaks), sondern auch die Wettervorhersage, die im Schnitt 18-25°C bei leichter Bewölkung und leichtem bis böigen Wind vorhersagt – und das das ganze Wochenende!

Morgen früh gehts los und Montag irgendwann werde ich dann wieder im Lande sein. Drückt mir die Daumen das ich heil davon komme, beim letzten Mal Foo Fighters war die Nase nämlich hin ;).


honki · 18.06.2008 1 Kommentar

Tanz + Klangkombinat Labelnight @ Airfunk, Radio Funkwerk 07.06.2008

An diesem Wochenende gibt es was ganz spezielles für euch! Einen ganzen Abend lang T+KK live auf Sendung. Das Tanz+Klangkombinat hält wieder eine seiner berühmten Labelnights ab bei dem Erfurter Rundfunksender Radio Funkwerk.

In der Show Airfunk werden euch Honki (Ich ;) ), Chris E. und Tim Susa aka Candela Live! einheizen. Beginn der Show ist 20 Uhr und es darf gelauscht werden bis 24 Uhr.

Den Anfang wird Honki und euch die ersten 90 Minuten deep, housig, schwingend, rhythmisch unterhalten und dann abklatschen mit Chris E. der ab 21:30 Uhr mit seinen minimalistischen Klängen verwöhnen wird. Abschluss dieses wunderbaren Abends bildet dann das Liveset von Tim Susa aka Candela.

Wer einschalten will sollte dies unter folgenden Frequenzen tun:
RAUM EF/SOM/ARN/GTH
UKW 96.2 MHz
Kabel 90.45 MHz

RAUM WE/AP
UKW 106.6 MHz
Kabel 104.9 MHz

Für alle die die keine Gelegenheit haben diese Sendung zu empfangen bleibt nur zu hoffen das es einen Mitschnitt geben wird und ich ihn dann zu gegebener Zeit hier veröffentlichen darf.

Myspace Links
Tanz+Klangkombinat // Honki // Chris E // Tim Susa


honki · 03.06.2008 0 Kommentare

22

Da waren es noch 8. Schon komisch irgendwie. Eigentlich fühl ich mich kein bisschen gealtert. Gut meine Haare sehen derzeit sehr “künstlerisch” aus und mein Bart ist dichter geworden. Aber das ist glaub nur ein Zeichen von Faulheit Kreativität.

Schauen wir mal was dieses Jahr noch bringen mag, die 22 ist ja eine “magische Zahl” und scheint ja einige Genies in dem Alter hervorgebracht zu haben. Vielleicht schaff ich ja den Durchbruch als DJ oder auf Arbeit oder endlich mal den Führerschein den ja viele sehnlichst bei mir erwarten ;). Auch das weibliche Geschlecht ist wie immer aufgerufen sich mal diesen Klasse Typen anzusehen – der Mann (Ich) ist noch zu haben.

Achja, an dieser Stelle kann ich auch gleich mitteilen das es dieses Jahr keine große Feier geben wird. Dafür aber nächstes Jahr, wenn es wieder soweit ist werd ich bescheid sagen.


honki · 27.05.2008 0 Kommentare

Be Kind – Rewind (24.05.2008 Saalfeld, Nähmaschinenwerk)

An diesem Abend werden auf dem Elektrofloor hauptsächlich DJs aus dem Hause »Rewind Booking« für die tanzmusikalische Unterhaltung sorgen.

Die erst Anfang diesen Jahres ins Leben gerufene Booking-Agentur bemüht sich besonders um Künstler aus dem Ostthüringer Raum. Dabei erstrecken sich die Aktivitäten der Agentur auf ganz Deutschland. Neben lokalen Größen wie Kay aka Ken Tamburri und den Muna-Resident Sierra vertritt »Rewind Booking« umgekehrt unter anderem die Berlinerin Julia Lautner und Funkwerkstatt aus Cottbus in hiesigen Gefilden. In den letzten Monaten war Rewind Booking schon in einigen Clubs und auf Partys in Thüringen unterwegs, um sich dem Feierfolk vorzustellen. Wir wollen auch Euch einen Eindruck von dem musikalischen Repertoire der Rewind-Clique vermitteln und sind sehr gespannt auf die kommenden Partys mit den Künstlern dieser Bookingagentur. Die mit einem sensiblen Gespür für die elektronische Musikszene und jugendlicher Tatkraft gesegneten Jungs und Mädels von »Rewind Booking« werden jede »Wiederholung« zu einem einzigartigen Erlebnis geraten lassen, so viel ist sicher. … mehr Infos

www.myspace.com/rewindbooking

Ken Tamburri »Dreisam« EP

In seiner sorgfältig zusammengestellten Plattenkiste wird sich diesmal auch Kays neue Scheibe befinden. Aller guten Dinge sind Drei: Mit »Bullenkloster« »Canterville« und »Streit Gewitter« lauern auf dieser schwarz schillernden 12-Inch brandneue Tracks begierig darauf, über Nadel und Soundsystem direkt in Euer Kleinhirn zu springen. Die Platte erscheint Ende Mai bei Superfancy Recordings unter der Katalognummer 17 (sfr 17). Hörproben gibt´s hier.

Mit Vollgas über die Tanzfläche

Text: ein-klangraum.de


honki · 23.05.2008 0 Kommentare

100 Jahre Freitag – Frühlingsfatsche

Ihr Kinderlein kommet! Und wieder jährt sich ein Ereignis – ein Event – Eine Feier – Ein Tag. 100 Jahre Freitag werden gebührend gefeiert im Freizeit zu Bad Blankenburg.

Eingeladen ist jeder der das hier liest, weiß wo das Freizeit in Bad Blankenburg ist und vor allem wie man eine gescheite Party feiert – sprich singen, tanzen, trinken und rauchen, aber vor allem – keinen Scheiß machen und keinem Stress suchen.

So jetzt wisster bescheid, ich bin auf jeden Fall da und erwarte eure Präsenz :)


honki · 21.05.2008 0 Kommentare
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