Words Of Wisdom for true Hedonism


Mathias betitelt diese hedonistischen Bilder als “Eine Ode an das Leben”. Dem kann ich eigentlich nicht viel mehr hinzufügen, außer das mir die Bilder gerade wieder einen kleinen persönlichen Anstoß gegeben haben. Man sollte einfach nicht vergessen worauf man Bock hat und wer man ist.







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6 Kommentare
MC Winkel
- 27.08.2010 - 00:12 ·Das ist ganz ehrlich dass allererste Mal, dass mich jemand mit meinem Vornamen verlinkt. Muss ich jetzt erwachsen werden? :)
honki
- 27.08.2010 - 00:28 ·@MC Winkel: Ja das ist dann wohl meine Art des Hedonismus ;) Hier wird eh keiner erwachsen, solange wir bis spät nachts vorm Rechner hängen und das Wochenende in dem Ertrinken was da oben steht, stehen wir irgendwo zwischen 16 und 20. Von müssen kann hier also keine Rede sein, hast es doch selbst in der Hand – du und dein Anti-Aging Berater :D
DAS_STROMKOPF
- 27.08.2010 - 08:51 ·Dachte erst das wäre wirklich ganz cool, sind ja auch ein oder zwei gute Zitate dabei, aber nach 40 Stück hing’s mir echt zum Hals raus. Will ja nicht den Moralapostel spielen, aber ich finde die Aussagen teilweise sehr bedenklich bis dumm und in der Masse wird die Message schon sehr einseitig. Für mich hat das auch nichts mit Hedonismus zu tun, das sind offensichtlich einfach größtenteils sehr selbstzerstörerische Menschen. Wenn man morgens aufwacht dann ist das mitnichten “as good as they will feel all day”, es gibt jede Menge Zeug das man tun (!!!) kann (muss), um sich gut zu fühlen.
Try meditation for instance, das kann ein unglaublich Bewusstsein erweiterndes Erlebnis sein, aber es kommt natürlich nicht sofort, sondern erfordert Disziplin und Arbeit. Tue ich mich auch schwer mit, aber das ist ja das paradoxe: Man weiß genau dass es nicht gut ist, trotzdem macht man immer weiter.
Wir in der “westlichen Welt” machen es uns halt gerne leicht, man wirft lieber mal ne Pille ein oder betäubt sich anderweitig, damit man den Schmerz nicht mehr spürt. Und dann redet man sich ein dass man sich besser fühlt…
MC Winkel
- 27.08.2010 - 10:38 ·:))
honki
- 27.08.2010 - 10:42 ·@DAS_STROMKOPF: Stimmt schon, in der Masse stumpfen die einzelnen Zitate etwas ab. Aber Hedonismus ist nun mal eine egozentrische und auf Lust hin ausgerichtete Lebensweise. Es geht dabei nun mal nicht um Erleuchtung oder Erfahrung sondern schlicht um das Momentum. Zumindest verstehe ich das so.
Natürlich kann man auch in Askese leben und ein utilaristisches Ziel verfolgen seiner Umgebung größtmögliche Freude und Erfüllung zu bieten, aber das muss/sollte man für sich selbst entscheiden.
Diese Zitate funktionieren auch nur deshalb so eindrucksvoll weil man eine Reflektion auf diese Persönlichkeit werfen kann aufgrund dem Wissen über das Leben dieser Menschen. Die Leute empfehlen einem eben nur immer das was sie selbst erlebt haben – mir geht es da nicht anders – und diese Glaubwürdigkeit der Erfahrung die in diesem Fall dahinter steckt zieht uns so magisch an.
Das hat auch nichts mit “westlicher” oder moderner Welt zu tun. Schau mal zum Beispiel nach Indien in denen die Gurus unter massivem Drogeneinfluss stehen und jahrelang in Askese leben oder Indios die sich teils giftige Gebräue zubereiten um ihren Tänzen das nötige Stück Extase zu verleihen.
Ich könnte jetzt noch mehr schreiben bin aber gespannt wie du oder andere darüber denken.
btw. ich freu mich echt dass du in letzter zeit hier so schön kommentierst. macht richtig laune :)
DAS_STROMKOPF
- 27.08.2010 - 11:06 ·@honki: Thx for the fish! :)
Klar geht es bei Hedonismus nicht um besonders tiefgründige Gedanken und Weltverbessern und so. Und das Musiker nicht gerade ideale Vorbilder sind sollte auch klar sein.
Dennoch haben mich halt manche Aussagen echt geärgert, eben weil sie so selbstverliebt und die Protagonisten so von sich und der Wahrheit ihrer Aussagen überzeugt sind. Das ist mit absoluter Vorsicht zu genießen, gerade weil es in diesem Projekt so massiv daher kommt.
Ich muss dir auch widersprechen in dem Punkt, dass diese Sichtweise nichts mit “unserer” Kultur speziell zu tun hätte. Wenn sich Gurus oder Indios irgendwelche Substanzen geben dann hat das einen spirituellen oder medizinischen Hintergrund, es wird nach Antworten oder Heilung gesucht. Die wenden das Zeug ja auch sehr kontrolliert an, die wissen schon was sie tun und tun das auch nicht einfach nur so aus Langeweile. Das darf dort ja auch nicht jeder tun, sondern nur Menschen mit entsprechender “Ausbildung”. Und die Haltung, das Ziel ist grundverschieden. Hier knallt man sich halt selbstverliebt zu und scheißt auf alles, dort sucht man nach der universellen Wahrheit…
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